Der Immobilienverband (IVD) informiert……

Wenn der Umzug beruflich veranlasst ist, können die Umzugskosten nur als Werbungskosten geltend gemacht werden, nicht aber als Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen. Ein Wahlrecht besteht nicht.

Ist der Umzug privat veranlasst, haben die meisten die Kosten bisher überhaupt nicht steuerlich geltend gemacht. In diesem Fall können die Kosten aber nach § 35 a EStG als Kosten für haushaltsnahe Dienstleistunggeltend gemacht werden. Nach dieser Regelung können auch private Aufwendungen steuerlich geltend gemacht werden. Das war bisher kaum bekannt.

Die Auswirkungen sind unterschiedlich. Handelt es sich um Werbungskoten, werden die Kosten von den Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit (dem Arbeitslohn) abgezogen. Die steuerliche Auswirkung richtet sich nach dem persönlichen Steuersatz. Handelt es sich um Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen, werden die Kosten von der Steuerschuld abgezogen – allerdings nur mit 20 %. Die Auswirkung ist in diesem Fall also unabhängig von dem persönlichen Steuersatz. Ist der persönliche Steuersatz höher als 20 % ist der Abzug als Werbungskosten günstiger. Aber – wie oben gesagt- ein Wahlrecht besteht nicht.

 

EnEV 2014: Dämmung der obersten Geschossdecke wird erneut Pflicht

So schreibt die EneV 2014 in § 10 Abs. III zukünftig vor, dass zugängliche Decken beheizter Räume zum unbeheizten Dachraum, soweit sie nicht den Mindestwärmeschutz gemäß DIN 4108-2: 2013-02 erfüllen, bis zum 31. Dezember 2015 so gedämmt werden müssen, dass sie einen Wärmedurchgangskoeffizienten von 0,24 W/(m²K) nicht überschreiten. Alternativ zur Geschossdeckendämmung kann auch das darüber liegende Dach entsprechend gedämmt werden.

Grunderwerbssteuer in NRW 6,5%

Grunderwerbssteuer in RLP 5%

 

Grunderwerbssteuer in Deutschland